Förderprogramme

Eine Übersicht über laufende Förderprogramme (wird aktualisiert) : < Förderprogramme >

Förderprogramm LEADER

Am 01.04.2016 erläuterte Christiane Philipps-Bauland vom Regionalmanagement auf dem ALENA-Stammtisch das Förderprogramm LEADER. LEADER ist ein spezielles europäisches Förderprogramm, mit dem die Entwicklung der ländlichen Regionen unterstützt wird. Das Besondere ist, dass nicht nur Städte und Gemeinden an der Förderung mitwirken, sondern sich auch Bürger, sowie Wirtschafts- und Sozialpartner engagieren. Ziel von LEADER ist es, Menschen vor Ort zusammen zu bringen, zu vernetzen und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigern. Die Entscheidung über förderungswürdige Projekte trifft die sogenannte „Lokale Arbeitsgruppe (LAG)“. ALENA hat hier Sitz und Stimme.
Bericht Vortrag: < LEADER_Vortrag >

Arbeitsgruppe Herausforderungspraktikum

Es gibt eine Reihe von Schulen, die nach entsprechender Akquisition durch die AG ein nicht geringes Interesse an dieser Konzeption des Praktikums signalisiert haben. Ebenso verhält es sich mit namhaften Betrieben aus der Region. Auch sie sind daran interessiert, besonders qualifizierte Schülerinnen und Schüler in ein Praktikum zu nehmen, z. B. mit der Perspektive einer Übernahme in eine spätere Ausbildung. Eigentlich gute Grundlagen, diesem Projekt zum Erfolg zu verhelfen. Nachdem erste Praktikumskonzepte erarbeitet wurden, stellten sich unerwartete Schwierigkeiten für die praktische Umsetzung ein. (Die grundlegenden Infos, Konzept und Fragebogen können auf der ALENA-Internetseite eingesehen werden.)

Schwierigkeiten

Das Erarbeiten aller Konzepte ist ehrenamtlich kaum zu leisten, die Erarbeitung in den Betrieben braucht aber eine intensivere Betreuung und Auseinandersetzung mit dem Thema. In der Regel stehen betrieblich nicht die Kapazitäten dafür zur Verfügung. Seitens der Schulen besteht zwar ein grundsätzliches Interesse, allerdings scheint das Konzept nicht genügend Anreiz zu bieten, aktiv mitzuarbeiten. Grund dafür könnte sein, dass wir in der Testphase mit gut einem Dutzend Betrieben und entsprechend wenigen Praktikumsplätzen starten wollten. Das scheint für die Lehrer nicht im Verhältnis zum Aufwand zu stehen.

Rolle der Arbeitsgruppe

Die Idee der AG war es ursprünglich, die Akteure auf Seiten der Betriebe und Schulen zusammenzubringen, die Grundlage für das „Herausforderungspraktikum“ zu schaffen und den Prozess in Gang zu bringen. Die erhoffte Eigendynamik hat sich daraus nicht entwickeln können. Die AG besteht aus Mitgliedern, die sich aus den Bereichen Wirtschaft und Schule sowie Öffentlichkeitsarbeit rekrutieren und über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz in Sachen Berufsorientierung oder Kenntnisse über Unternehmen in der Region verfügen. Es fehlt aber ein „Kümmerer“, der Know-how, Schulen und Betriebe in der Entwicklung und Umsetzung stärker betreuen kann, der Impuls alleine genügt nicht.

Planung

In der AG besteht Einigkeit darüber, dass eine Weiterarbeit an dem Projekt HF unter den bisherigen Bedingungen nicht erfolgversprechend ist. Trotzdem ist die AG nach wie vor überzeugt, dass es sich um ein Projekt handelt, dass für Schüler und Unternehmen Chancen bietet, und nicht ohne weiteres zu den Akten gelegt werden sollte. Parallel hat sich auch in dem neu gegründeten Unternehmerstammtisch das Thema Berufsorientierung, Ausbildung, Fachkräftemangel entwickelt. Hier sollten die gemeinsamen Bemühungen zusammengeführt werden.

Möglichkeiten

Das Projekt HF auf eine professionellere Ebene zu heben, wenn das Interesse weiterhin in den Betrieben vorhanden ist. Andere Organisationsstruktur – Kooperation mit einer Institution (Ostfalia, Agentur für Arbeit, ÜBV, DAA, …) und/oder ggf das Akquirieren von Mitteln für einen „Kümmerer“. Schulübergreifende Organisation, Freiwilliges Angebot mit direkter Ansprache.