Wohnen und Pflege im Alter

Wer Jahrzehnte in vertrauter Umgebung auf dem Lande wohnt, möchte auch den Rest des Lebens dort leben. Doch wie organisieren wir den erhöhten Betreuungs- und Pflegeaufwand, insbesondere wo es keinen mobilen Pflegedienst gibt oder dieser nicht ausreicht. . Hierzu hat sich ALENA einige Projekte angesehen und arbeitet in Initiativen und Foren mit.

Wahrenholz

Ein Leben lang in Wahrenholz

Ein Leben lang in Wahrenholz, ist das Motto der Bürgergemeinschaft Wahrenholz in Kreis Gifhorn. Alt werden in vertrauter Umgebung. Die Dorfgemeinschaft will den Generationsvertrag übernehmen und dabei neue Wege gehen, wie ältere und hilfsbedürftige Menschen integrativ in der Gemeinde Wahrenholz unterstützt und betreut werden können. Alena war am 20. Oktober 2018 vor Ort und informierte sich über Inhalt und Fortschritt des Projekts.                Hier ist der Bericht: < Wahrenholz >

Neues Wohnen

Neue Wohn- und Pflegeformen

Vorstandsmitglieder von ALENA haben mehrfach an den Fortbildungen des Niedersachsenbüros Neues Wohnen teilgenommen und planen auch in Zusammenarbeit mit dem Seniorenservicebüros in Uelzen weitere Seminare/Tagungen unter dem großen Sammelbegriff. Den ländlichen Raum stärken: Neue Wohn- und Pflegeformen als Basis für eine Nachhaltige Ortsentwicklung.

Hierbei geht es vor allem darum, Strukturen zu stärken, die die negativen Auswirkungen des demographischen Wandels im ländlichen Raum bremsen, mildern oder gar neue stabile Strukturen schaffen, die es der älter werdenden Generation ermöglicht in ihrem anvertrautem Wohnumfeld so lange es irgendwie geht zu verbleiben.

Neue Wohnmodelle wie gemeinschaftliche Wohnprojekte und ambulant betreute Wohngemeinschaften
bieten die Perspektive, auch bei hohem Pflege- und Betreuungsbedarf im vertrauten Umfeld wohnen bleiben
zu können. Genauso wie neue Nachbarschaftsmodelle, z.B. Nachbarschaftshilfevereine oder Sozialgenossenschaften, passen sie gut zu den kleinteiligen Strukturen im ländlichen Raum und können sich zum Mittelpunkt einer sorgenden Gemeinschaft entwickeln.

Alena hofft, dass unsere Bemühungen um den Aufbau von Leerstands- und Baulückenkataster in den einzelnen Orten des Landkreises auch dazu dienen können, hier für neue Neunutzungen und kreative Ideen
Freiräume zu entwickeln.