Willkommen bei Alena – Gemeinsam mehr erreichen

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Förderern ein gesundes Jahr 2021 !

ALENA-Uelzen bietet eine Plattform für alle Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Vereine und Verbände, die sich für eine nachhaltige ländliche Entwicklung der Region Uelzen einsetzen. Die Initiativen und Ideen einzelner sind die Grundvoraussetzung jeder Entwicklung. Aber nicht jeder muss das Rad neu erfinden. Gemeinsames Denken und Handeln fördert die kreative Weiterentwicklung, setzt mehr Energie frei, fördert die Motivation und ist damit letztlich erfolgreicher.

„Rainshelter“            für Suderburg:

Der Landkreis Uelzen ist eine sehr intensive landwirtschaft- liche Beregnungsregion. Das Wasservorkommen ist jedoch begrenzt. Deshalb muss das vorhandene Wasser in der Landwirtschaft möglichst effizient eingesetzt werden.

In ihren Feldversuchen auf dem Versuchsfeld in Hamerstorf bei Suderburg führt die Landwirtschafts- kammer seit Jahren verschie- dene Versuche zu besonders ressourceneffizienten Bewässerungsverfahren bei verschiedenen landwirt- schaftlichen Kulturen durch.

Diese Versuche sollen durch den „Rainshelter“ – ein mittels eines Regensensors automatisch schließendes Regenschutzdach – noch effektiver werden, da dadurch standardisierte Versuchsbedingungen bei weitestgehender Beibe- haltung von Freiland- bedingungen möglich sind.

Das Investitionsvolumen für den „Rainshelter“ liegt bei rund 300.000 €, von denen 120.000 € aus LEADER-Mitteln kommen, einem EU-Programm zur Förderung von modellhaften Aktionen im ländlichen Raum.

Der Niedersächsische Weg – Durchbruch oder weiße Salbe ?

Wie sich die Bilder gleichen!  2018 brachten Umweltverbände und Parteien in Bayern das Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheiten in Bayern“, Kurzform „Rettet die Bienen“, auf den Weg.

94.700 Unterschriften, notwendig waren 25.000, kamen in kurzer Zeit zusammen und führten zur Zulassung am 05.Oktober 2018, wenige Tage vor der Landtagswahl. In den 14 Tagen des eigentlichen Volksbegehrens kamen 1,741 Millionen Unterschriften zusammen. Notwendig wären 950.000 gewesen.

Obwohl erst dagegen, schwenkte die Landesregierung aufgrund dieses Ergebnisses um und brachte den Gesetzentwurf des Volksbegehrens im Landtag ein, wo er am 17.Juli 2019 mit 167 zu 25 Stimmen und 5 Enthaltungen beschlossen und damit Gesetz wurde. Ergänzend wurde ein sogenanntes „Versöhnungsgesetz“ verabschiedet, das finanzielle Kompensationen für die Landwirtschaft regelt.

Im Frühjahr 2020 brachten Umweltverbände und Parteien in Niedersachsen das Volksbegehren „Artenvielfalt – jetzt“ auf den Weg  und sammelten bis November 162.530 Unterschriften – auch hier ein Vielfältiges der zur Zulassung erforderlichen Unterschriften. Auch hier hätte das Volksbegehren gute Chancen auf Erfolg gehabt. Doch Niedersachsen geht einen anderen Weg.

Am 25.Mai die Vereinbarung „Der Niedersächsische Weg – Maßnahmenpaket für den Natur- und Gewässerschutz“ unterzeichnet.

Teil des Niedersächsischen Weges sind nicht nur Verbesserungen im Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetzes des Landes, sondern auch neue Förderprogramme, die den Bewirtschafter*innen Anreize bieten, freiwillig mehr für Artenvielfalt und Naturschutz zu leisten, weitere flankierende Maßnahmen sowie zusätzliche jährliche Finanzmittel am 2021 im hohen zweistelligen Millionenbereich zur Umsetzung.

Es wurde eine Lenkungsgruppe und drei Arbeitsgruppen „Naturschutz“, „Wald/Landwirtschaft“ und „Wasser“ unter Mitarbeit von Landwirtschafts- und Naturschutzverbänden eingerichtet. Die Ergebnisse mündeten in einem von der Großen Koalition eingebrachten „Änderungsantrag zum Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz“, das am 10.November 2020 vom Landtag einstimmig beschlossen wurde.

Durchbruch oder weiße Salbe?  Skepsis ist angebracht. Wie oft wurden Gesetze und Verordnungen, gerade in den Bereichen Umwelt und Landwirtschaft, auf den verschiedensten Ebenen blockiert, ignoriert, verzögert und verwässert.

Jüngstes Beispiel: Die Ausweisung von FHH-Gebieten. Jahrzehnte wurde nix getan und jetzt hopplahopp mit heißer Naht, ohne ausreichende Zeit zum Dialog mit den Betroffenen umzusetzen, um Strafzahlungen zu vermeiden.

Hoffen wir, dass der „Niedersächsische Weg“ kein unwegsamer Trampelpfad, sondern ein gut begehbarer Wanderweg in die Zukunft wird.

Ziele frühzeitig erreicht <NABU Bewertung>

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Ein riesiger Erfolg: <BUND Bewertung>

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Ein guter Kompromiss: < NDSA_Landvolk>

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Beratung für Betriebe: <NDSA_LWK>

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Weg in die Zukunft: <NDSA_Landw.Minist.>

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Guter Tag für die Umwelt: <NDSA_Umweltminist.>

Betriebsbesichtigung der Bohlsener Mühle

Am 15.11.2019 hat eine Gruppe von 12 Personen auf Einladung von Alena die Bohlsener Mühle besucht. Ziel war nicht die Mühle im Dorf, sondern das Werk an der Bundesstraße. Nach einer Einführung vom geschäftsführen-
den Gesellschafter Volker Krause und dem Nachhaltigkeits- manager Philip Luthard ging es in die Produktions- und Abpackhallen.         Mehr: <BohlsenerMueh_Besuch>

ALENA-Uelzen: Akademie

Die Region Uelzen ist bzw. war (bei einem Süd- Nordgefälle) wie viele ländliche Regionen von Abwanderung und den damit verbunde-
nen Folgen für Infrastruktur und Lebens-
möglichkeiten betroffen.

Zur Zeit stehen weitere gravierende struk-
turelle Veränderungen an: Die Einbindung in den Hamburger Verkehrsverbund, der Ausbau der Bahn, die A39, das Glasfasernetz. Für die ländliche Entwicklung ist das Chance und

für ländliche Entwicklung

Risiko zugleich: Zerstörung des ländlichen Charakters mit Folgen für Natur, Umwelt und Lebensweise bei gleichzeitiger Chance für die Belebung des ländlichen Raumes durch bessere Erreichbarkeit, verkehrlich und digital.

Die Region Uelzen hat Potenzial. Es gibt eine Vielzahl innovativer, hoch spezialisierter Unternehmen mit hoch qualifizierten Arbeits-
plätzen, eine hohe Konzentration ökologisch wirtschaftender Betriebe und eine stark

und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit heißt, eine Entwicklung zu fördern, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation dient, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Dazu gehört ein sorgsamer Umgang mit der Natur. ALENA greift das Thema mit verschiedenen Veranstaltungen und Diskussionen auf.

Themen und Projekte

Mobilität auf dem Lande

Für viele Menschen ist Mobilität kein Problem. Wir setzen uns ins Auto und fahren los. Doch nicht jeder hat ein Fahrzeug oder will oder kann (mehr) Auto-
fahren. Immer weniger Menschen fuhren Bus und Bahn. Strecken wurden unrentabel und wurden stillgelegt.Doch es tut sich was. Ver-
kehrsbetriebe denken um und Bürger nehmen Mobilität selbst in die Hand.

Wohnen auf dem Lande

Was ist eigentlich Land ? Hamburger ziehen nach Lüneburg aufs Land. Gerdauer ziehen nach Uelzen in die Stadt. Wir betrachten den Landkreis Uelzen als ländliche Region. ALENA will aufzeigen, wie Menschen das Landleben gestalten, sei es aus der Notwendigkeit, aus dem Bestehenden etwas zu machen, sei es weil die Mieten in den Großstädten unerschwinglich sind.

Baulücken- und Leerstände

In vielen Dörfern und Gemeinden stieg mit sinkender Bevölkerung die Anzahl leerstehender Gebäude. Gleichzeitig entstehen an den Ortsrändern neue Siedlungen und der Ortskern verkommt. Dazu haben sich Gemeinden etwas einfallen lassen. ALENA hat dies aufgegriffen und im Landkreis für Baulücken- und Leerstandskataster geworben.

Wohnen und Pflege im Alter

Wer Jahrzehnte in vertrauter Umgebung auf dem Lande wohnt, möchte auch den Rest des Lebens dort leben. Doch wie organisieren wir den erhöhten Betreuungs- und Pflegeaufwand, insbesondere wo es keinen mobilen Pflegedienst gibt oder dieser nicht ausreicht. . Hierzu hat sich ALENA einige Projekte angesehen.

Nachhaltig Leben

Nachhaltigkeit heißt, eine Entwicklung zu fördern, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation dient, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Dazu gehört ein sorgsamer Umgang mit der Natur. ALENA greift das Thema mit verschiedenen Veranstaltungen und Diskussionen auf.