Stammtischbericht

Nachhaltig gestalten für die Region
ALENA-Stammtisch diskutiert  Leader-Programm

Zusammen Ideen entwickeln und umsetzen, um die Region zukunftsfähig zu machen: Das Leader-Programm könnte für den Landkreis Uelzen eine echte Chance bedeuten, besonders nachhaltige Entwicklungsprojekte auf die Beine zu stellen.

Christiane Philipps-Bauland vom Regionalmanagement  erklärte den interessierten Zuhörern des Alena-Stammtischs, was sich hinter LEADER genau verbirgt und wie eine Förderung von Projekten funktioniert.

LEADER ist ein spezielles Förderprogramm, mit dem die Entwicklung der ländlichen Regionen unterstützt wird. Das Besondere an LEADER ist, dass nicht nur Städte und Gemeinden an der Förderung mitwirken, sondern sich Bürger sowie Wirtschafts- und Sozialpartner engagieren. Das Ziel von Leader ist es, Menschen vor Ort zusammenzubringen, zu vernetzen und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu steigen. LEADER lebt vor allem vom Engagement der Bürger, die sich mit ihren vielfältigen Ideen einbringen können.

Philipps-Bauland berichtete anhand anschaulicher Beispiele aus anderen Regionen, welche Projekte eine mögliche Förderung erhalten könnten. Als Grundlage wurde ein „Regionales Entwicklungskonzept“ beschlossen, in dem Handlungsfelder und Ziele für die Region festgehalten sind. Die Entscheidung darüber, welche Projekte förderungswürdig sind, trifft die sogenannte „Lokale Aktionsgruppe (LAG)“. Es sollen vor allem innovative Projekte umgesetzt werden, so Philipps-Bauland. Dafür müssen bestimmte Mindestkriterien erfüllt werden. Jeder kann ein Projekt einreichen: Kommunen, Privatpersonen, Vereine und Verbände.

Entscheidend sei, dass die Projekte langfristig tragfähig und somit nachhaltig sind. Die maximale Förderhöhe beträgt 120.000 Euro; öffentliche Antragsteller erhalten eine maximale Förderung von 60 Prozent. Dazu müssen 40 Prozent Eigenmitteln eingebraucht werden. Private Antragsteller bräuchten allerdings eine öffentliche Ko-Finanzierung, so die Regionalmanagerin. Dazu sei der Nutzen eines Projektes für den gesamten Landkreis ein wichtiger Aspekt – so würden nicht kleine Einzelmaßnahmen im Vordergrund stehen.

Die lebendige Diskussion der ALENA-Interessierten förderte viele gute Ideen zutage: so könnte man beispielsweise eine Radwege-App entwickeln, mit der die Region in einer Art Schnitzeljagd mit dem Rad erkundet werden könnte.

In der aktuellen Ausgabe der „Neuen Barftgaans“ finden Interessierte einen ausführlichen Artikel zum Leader-Programm: „Zukunft gestalten“.

Den Artikel gibt es zum Nachlesen auch online: www.barftgaans.de/reportagen/zukunft-gestalten/

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